Praxisgestaltung, Webseite & der erste Eindruck

Moderne Zahnarztpraxen erfüllen heutzutage gleich eine Vielzahl an Anforderungen. Neben einem möglichen Alleinstellungsmerkmal der individuellen Praxisgestaltung, die eine effiziente Positionierung am Markt und gleichzeitig eine Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern sicherstellt, hinterlassen Vorschriften, Gesetze und Richtlinien ihre Note im dentalen Gestaltungskonzept. Ein weiterer Aspekt ist allerdings nicht nur im Bereich Praxisplanung entscheidend: Der erste Eindruck.

Orte, Gebäude und Räume können auf viele Menschen einen starken, emotionalen Eindruck auslösen. Wissenschaftlich rar und mit kaum validen Belegen versehen, finden diese Effekte ihre Betrachtung in Europa innerhalb der Geomantie und in der TCM im Feng Shui wieder. Feng Shui ist zunächst keine direkte Heilkunst, hier handelt es sich vielmehr um eine philosophische Betrachtungsweise, die helfen kann, eine Harmonisierung zwischen Umwelt und Mensch herzustellen.

Grob betrachtet, unterteilt Feng Shui alle Lebensbereiche in denen der Mensch wirkt in Yin und Yang. So kann im Sinne der Gegensätzlichkeit jeder Ort, jedes Gebäude und jeder Raum innerhalb dieser beiden Antagonisten definiert werden. Auch im Kybalion, der hermetischen Philosophie des alten Ägyptens und Griechenlands, wird im Prinzip der Polarität dieser wechselseitige Zusammenhang erwähnt:

„Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten; gleich und ungleich ist dasselbe; Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad; extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.“

Unterbewusste Wahrnehmung von Räumen und Gegensätzlichkeit

Bezogen auf die Zahnarztpraxis kann man die Gegensätzlichkeit zwischen Bewegung und Ruhe sehr gut anwenden. Bereiche mit viel Bewegung, wie der Empfang und der Wartebereich machen dann das Yang aus. Bereiche die eher als ruhige und gemäßigte Zone eingestuft sind, wie gerade der Behandlungsbereich, gehören somit zu Kategorie Yin.

Räume erzählen Geschichten, sie beruhigen, oder machen wach. Sie können Vertrauen schaffen und eine entspannende Ruhe ausstrahlen, ebenso aber können Sie Unbehagen, Angst und Unwohlsein auslösen. Ein möglicher Ansatz ist die Gestaltung von Zahnarztpraxen und Behandlungsräume, die Bedacht auf die Auflösung verunsicherter Gefühlsleben von Patienten, oder auch belasteter Mitarbeiter anwendet.

Ein Großteil der menschlichen Wahrnehmung findet unterbewusst statt. So können gestalterische Maßnahmen gleichzeitig auch unterbewusst emotionale Einflüsse steuern, indem sie Materialien, Formen und Farben einsetzen, die Vertrauen und Harmonie erzeugen. Die moderne Neurowissenschaft konnte belegen, dass es im Gehirn Bereiche gibt, die einige Farben deutlich intensiver empfinden als andere. Als sehr intensiv wahrgenommen gelten Blau, Grün und Rot. Gerade die rote Farbe wird als anregende Signalfarbe eingestuft, die im menschlichen Bewusstsein automatisch auch die Assoziation mit Blut gleichsetzt.

Da eine Farbe physikalisch gesehen nichts anderes als Energie ist, kann diese Energie entsprechend ihre Wirkung in Form von für uns wahrnehmbaren Emotionen spürbar werden. Gleichzeitig ist auch die Gegensätzlichkeit von Hell und Dunkel ein wichtiger Gestaltungsfaktor, der in Form von natürlichem Tageslicht sogar Produktivität und Wohlbefinden steigert. Wer kennt das nicht, aber als besonders Stress senkend gilt Sonnenlicht, dass im Vergleich zu einigen künstlichen Lichtquellen, Stresspotentiale erheblich reduziert.

Webauftritt - folgerichtig zum Gestaltungskonzept der Praxis

Besonders die persönliche Wahrnehmung vor Ort, das direkte Erleben der gesamten Zahnarztpraxis als Gesamteindruck, führen beim Patienten zum verbindlichen Entscheidungsprozess. Patienten, die selten technische Einrichtung und Innovationsgrad der Praxis bewerten können, entscheiden sich aufgrund emotioneller Beweggründe, ob man mit diesem Arzt eine Behandlung vollzieht, oder ob doch die Mitbewerber-Zahnarztpraxen einen deutlich positiveren Eindruck hinterlassen.

Einen professionellen Internetauftritt für Zahnärzte zu erstellen, heißt eben diese charakteristischen Praxiselemente gerade in den Web-Auftritt einfließen zu lassen. Das Prinzip der Harmonie sollte auch auf digitaler Ebene immer Beachtung finden. Hier sollte der digitale Eindruck folgerichtig und konsequent zum Erlebnis in der Zahnarztpraxis passen.

Eine ideale Praxis-Webseite beachtet innerhalb ihres Layouts, Content, der UX (user experience) und der eingesetzten Technik, genau diese Vorgaben. Die Hälfte aller Patienten, über alle Altersklassen hinweg, informiert sich im Internet über die vorhandenen Angebote, ärztliche Leistungen, Praxisgemeinschaften und Therapien. Ebenso beschränkt sich die Recherche nicht mehr nur auf lokale Angebote, sondern findet überregional, teilweise deutschlandweit statt, um den geeigneten Spezialisten zu finden.

Das Patientenrechtegesetz regelt unter anderem, welchen Arzt man für eine Behandlung wählen darf. Durch dieses Gesetz wird die freie Arztwahl sichergestellt. Die Entscheidung des Patienten jedoch, einen persönlichen Termin zu vereinbaren, oder die Praxis vor Ort zu erleben, findet allerdings woanders statt: Der Patient entscheidet hinter seinem Bildschirm, vielmehr vor seinem Smartphone. Neben den Meinungsportalen und den sozialen Medien, die einen realistischen Eindruck der ärztlichen Leistungen wiedergeben können, ist die eigene Webseite die zentrale Anlaufstelle für weitere Kontaktaufnahmen und einen daraus folgenden Kommunikationsverlauf.

Praxisgestaltung, Webseite & der erste Eindruck

Moderne Zahnarztpraxen erfüllen heutzutage gleich eine Vielzahl an Anforderungen. Neben einem möglichen Alleinstellungsmerkmal der individuellen Praxisgestaltung, die eine effiziente Positionierung am Markt und gleichzeitig eine Abgrenzung gegenüber Mitbewerbern sicherstellt, hinterlassen Vorschriften, Gesetze und Richtlinien ihre Note im dentalen Gestaltungskonzept. Ein weiterer Aspekt ist allerdings nicht nur im Bereich Praxisplanung entscheidend: Der erste Eindruck.

Orte, Gebäude und Räume können auf viele Menschen einen starken, emotionalen Eindruck auslösen. Wissenschaftlich rar und mit kaum validen Belegen versehen, finden diese Effekte ihre Betrachtung in Europa innerhalb der Geomantie und in der TCM im Feng Shui wieder. Feng Shui ist zunächst keine direkte Heilkunst, hier handelt es sich vielmehr um eine philosophische Betrachtungsweise, die helfen kann, eine Harmonisierung zwischen Umwelt und Mensch herzustellen.

Grob betrachtet, unterteilt Feng Shui alle Lebensbereiche in denen der Mensch wirkt in Yin und Yang. So kann im Sinne der Gegensätzlichkeit jeder Ort, jedes Gebäude und jeder Raum innerhalb dieser beiden Antagonisten definiert werden. Auch im Kybalion, der hermetischen Philosophie des alten Ägyptens und Griechenlands, wird im Prinzip der Polarität dieser wechselseitige Zusammenhang erwähnt:

„Alles ist zweifach, alles hat zwei Pole, alles hat sein Paar von Gegensätzlichkeiten; gleich und ungleich ist dasselbe; Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad; extreme berühren sich; alle Wahrheiten sind nur halbe Wahrheiten; alle Widersprüche können miteinander in Einklang gebracht werden.“

Unterbewusste Wahrnehmung von Räumen und Gegensätzlichkeit

Bezogen auf die Zahnarztpraxis kann man die Gegensätzlichkeit zwischen Bewegung und Ruhe sehr gut anwenden. Bereiche mit viel Bewegung, wie der Empfang und der Wartebereich machen dann das Yang aus. Bereiche die eher als ruhige und gemäßigte Zone eingestuft sind, wie gerade der Behandlungsbereich, gehören somit zu Kategorie Yin.

Räume erzählen Geschichten, sie beruhigen, oder machen wach. Sie können Vertrauen schaffen und eine entspannende Ruhe ausstrahlen, ebenso aber können Sie Unbehagen, Angst und Unwohlsein auslösen. Ein möglicher Ansatz ist die Gestaltung von Zahnarztpraxen und Behandlungsräume, die Bedacht auf die Auflösung verunsicherter Gefühlsleben von Patienten, oder auch belasteter Mitarbeiter anwendet.

Ein Großteil der menschlichen Wahrnehmung findet unterbewusst statt. So können gestalterische Maßnahmen gleichzeitig auch unterbewusst emotionale Einflüsse steuern, indem sie Materialien, Formen und Farben einsetzen, die Vertrauen und Harmonie erzeugen. Die moderne Neurowissenschaft konnte belegen, dass es im Gehirn Bereiche gibt, die einige Farben deutlich intensiver empfinden als andere. Als sehr intensiv wahrgenommen gelten Blau, Grün und Rot. Gerade die rote Farbe wird als anregende Signalfarbe eingestuft, die im menschlichen Bewusstsein automatisch auch die Assoziation mit Blut gleichsetzt.

Da eine Farbe physikalisch gesehen nichts anderes als Energie ist, kann diese Energie entsprechend ihre Wirkung in Form von für uns wahrnehmbaren Emotionen spürbar werden. Gleichzeitig ist auch die Gegensätzlichkeit von Hell und Dunkel ein wichtiger Gestaltungsfaktor, der in Form von natürlichem Tageslicht sogar Produktivität und Wohlbefinden steigert. Wer kennt das nicht, aber als besonders Stress senkend gilt Sonnenlicht, dass im Vergleich zu einigen künstlichen Lichtquellen, Stresspotentiale erheblich reduziert.

Webaufritt - folgerichtig zum Gestaltungskonzept der Praxis

Besonders die persönliche Wahrnehmung vor Ort, das direkte Erleben der gesamten Zahnarztpraxis als Gesamteindruck, führen beim Patienten zum verbindlichen Entscheidungsprozess. Patienten, die selten technische Einrichtung und Innovationsgrad der Praxis bewerten können, entscheiden sich aufgrund emotioneller Beweggründe, ob man mit diesem Arzt eine Behandlung vollzieht, oder ob doch die Mitbewerber-Zahnarztpraxen einen deutlich positiveren Eindruck hinterlassen.

Einen professionellen Internetauftritt für Zahnärzte zu erstellen, heißt eben diese charakteristischen Praxiselemente gerade in den Web-Auftritt einfließen zu lassen. Das Prinzip der Harmonie sollte immer auch auf digitaler Ebene Beachtung finden. Hier sollte der digitale Eindruck folgerichtig und konsequent zum Erlebnis in der Zahnarztpraxis passen.

Eine ideale Praxis-Webseite beachtet innerhalb ihres Layouts, Content, der UX (user experience) und der eingesetzten Technik, genau diese Vorgaben. Die Hälfte aller Patienten, über alle Altersklassen hinweg, informiert sich im Internet über die vorhandenen Angebote, ärztliche Leistungen, Praxisgemeinschaften und Therapien. Ebenso beschränkt sich die Recherche nicht mehr nur auf lokale Angebote, sondern findet überregional, teilweise deutschlandweit statt, um den geeigneten Spezialisten zu finden.

Das Patientenrechtegesetz regelt unter anderem, welchen Arzt man für eine Behandlung wählen darf. Durch dieses Gesetz wird die freie Arztwahl sichergestellt. Die Entscheidung des Patienten jedoch, einen persönlichen Termin zu vereinbaren, oder die Praxis vor Ort zu erleben, findet allerdings woanders statt: Der Patient entscheidet hinter seinem Bildschirm, vielmehr vor seinem Smartphone. 

Neben den Meinungsportalen und den sozialen Medien, die einen realistischen Eindruck der ärztlichen Leistungen wiedergeben können, ist die eigene Webseite die zentrale Anlaufstelle für weitere Kontaktaufnahmen und einen daraus folgenden Kommunikationsverlauf.