Das Ende von SEO – Ersetzt nun Google Websites komplett?

Inhaltsübersicht

2025: Google’s AI macht Websites unsichtbar.

„Die Seiten-Zugriffe sind im Keller“, höre ich eine ratlose Stimme. Ein Rechtsanwalt, der seit Jahren erfolgreich online ist.

50 Prozent weniger Traffic seit Jahresbeginn. Mache ich etwas falsch?“

Nein, macht er nicht. Er ist nur Zeuge der radikalsten Veränderung geworden, die Web-Content je erlebt hat.

Wie war das nochmal – Panda hat Content-Farmen ausradiert. Penguin machte Schluss mit Spam-Links. Mobile-First zwang uns alle zum radikalen Redesign. Und dann kam noch die Intention des Besuchers mit ins Spiel.

Aber das hier? Das ist eine komplett andere Dimension.

AI Overviews nehmen nicht nur schlechte Websites vom Markt – sie machen auch gute Inhalte unsichtbar.

 

Traffic Verlust SEO

 

Zero-Click-Suchen: Wenn Google zur Endstation wird

Die Zahlen sind nicht nur ernüchternd – sie sind brutal.

Eine Website, die zuvor auf Platz 1 lag, kann bis zu 79% ihres organischen Traffics verlieren. Einfach so. Sobald Google ein AI Overview einblendet.

79 Prozent! Das ist nicht „ein bisschen weniger Traffic“. Das ist der digitale Tod.

In der Branche werden durchschnittliche Rückgänge zwischen 15% und 70% berichtet. Je nach Themenbereich. Je nach Suchintent. Manche haben Glück, verlieren nur 15%. Andere? Pech gehabt. 70% weg.

SEO-Agenturen beobachten Trafficverluste zwischen 20% und 40%. In Extremfällen sogar 56% CTR-Einbruch. Bei Nachrichtenseiten! Die leben von Klicks. Ohne Klicks sind sie tot.

Schau dir die großen Publisher an: Business Insider, Washington Post, HuffPost. Organische Zugriffe um 50-55% zurückgegangen. Über mehrere Jahre. Zum großen Teil wegen KI-Suchfunktionen.

Das Wall Street Journal hat’s dokumentiert. Schwarz auf weiß. Die Medienbranche blutet aus.

Das Pew Research Center hat eine Studie gemacht. Nutzer klicken nur in 1% der Fälle auf Links, wenn sie ein AI Summary sehen. Ein Prozent! Das bedeutet: 99% der Such-Sessions enden direkt auf Google.

Lass das mal sacken. 99 von 100 Menschen bekommen ihre Antwort und verschwinden. Ohne zu klicken. Ohne deine Website zu besuchen. Ohne dir auch nur die Chance zu geben.

Das Absurde: Google nutzt hochqualifizierte Expertisen (sampelt also komplette Hooks und Musikteile aus den erfolgreichsten LPs), aber die Kunden und Leads (Tantiemen) kommen nie beim Urheber an.

Google „sampelt“ systematisch die wertvollsten Inhalte des Webs. Wie ein dreister Produzent, der durch Plattenläden geht und sich die besten Breaks herausschneidet, durchforstet Googles KI das Internet nach hochwertiger Expertise.

So ein Fach-Beitrag ist wie eine individuelle Dubplate, auf der die einzige Version des Remixes gecuttet worden ist, während das Master-DAT zwischenzeitlich verschwunden ist. Der Beitrag ist ein Unikat.

Google nimmt die Dubplate, die Fach-Information enthält und presst daraus eine neue, eigene Single-Version: die KI-Antwort.

Diese Single läuft dann in Heavy Rotation (wird bei jeder passenden Suchanfrage gespielt), während das Original-Album (seine Website) in der Versenkung verschwindet.

Bei kommerziellen Suchen kommt es schon vereinzelt noch brutaler.

„Zahnarzt Hamburg online Termin“ zeigt mittlerweile direkt Googles angestrebte Rolle als universeller Vermittler, oder als Ansatz, zur Integrations-Plattform.

So tauchen in den Suchergebnissen, gleich nach den 3 gesponserten Einträgen, prominente Drittanbieter-Anbindungen zu Doclib, Jameda, etc. auf.

Aber auch weitere Anbindungen wie Google Business, erlauben schon direkte Verknüpfungen zu diesen Buchungssystemen.

 

 

Sampling ohne Lizenzgebühren: Die G.C. Coleman-Tragödie

In der Musikindustrie gibt es mittlerweile klare Regeln: Wer sampelt, zahlt.

Mechanical Rights, Master Use License, Publishing Rights – alles fein säuberlich geregelt. Ein erfolgreiches Sample kann dem Originalmusiker theoretisch Millionen einbringen.

Theoretisch.

Google hat diese „Regeln“ nicht nur ignoriert – sie haben das perfekte Geschäftsmodell daraus gemacht. Sie plündern die besten „Samples“ aus Millionen von Websites, remixen sie zu KI-Antworten und kassieren Milliarden an Werbeeinnahmen.

Den ursprünglichen „Musikern“ (Website-Betreibern)? Nicht mal ein müder Cent.

Das erinnert mich an die Geschichte des Amen-Break von den Winstons. G.C. Coleman trommelte 1969 einen sechssekündigen Break, der später zum meistgesampelten Beat der Musikgeschichte wurde. Drum’n’Bass, Hip-Hop, ganze Musikgenres bauten auf seinem Beat auf. Tausende Künstler, Millionen-Umsätze.

Coleman selbst?

Starb 2006 mittellos und obdachlos in Atlanta. Null Tantiemen. Null Anerkennung. RIP.

Und genau das passiert gerade wieder, nur im Zeitraffer und in gigantischem Maßstab.

Hi-Pitched, ohne Tonkorrektur. Wie ein unerwarteter Rewind…

Website-Betreiber sind die neuen G.C. Colemans. Sie erschaffen die „Breaks“, die Google zu Milliarden-„Hits“ remixt. Während Google die Charts dominiert, sterben die ursprünglichen Schöpfer einen langsamen digitalen Tod.

Der einzige Unterschied: Coleman musste nur 37 Jahre auf seinen finanziellen Ruin warten. Website-Betreiber schaffen das mittlerweile in 12 Monaten.

Das ist die neue Realität: Google braucht uns als Traffic-Lieferanten nicht mehr. Google IST das Ziel geworden.

 

Macht SGE Websites überflüssig?

Search Generative Experience läuft jetzt standardmäßig für alle deutschen Nutzer. Was als Beta-Test begann, definiert heute das Sucherlebnis neu. Google generiert nicht nur Antworten.

Google ersetzt Websites komplett.

Die Steuerberatungsbranche zeigt das Problem perfekt. Websites von Steuerberatern waren jahrelang erste Anlaufstelle für Freelancer und Kleinunternehmer. Suchanfragen wie „GmbH-Gründung Kosten“ oder „Steuern sparen als Freiberufler“ brachten qualifizierte Leads. Jeden Monat. Zuverlässig.

Heute gibt jemand diese Frage ein und erhält eine vollständige Anleitung direkt von Googles KI. Komplett. Fertig. Ohne Umwege.

Mit aktuellen Zahlen, Schritt-für-Schritt-Erklärungen, sogar personalisierten Empfehlungen basierend auf früheren Suchanfragen.

Scrollen? Unnötig. Klicken? Überflüssig. Website besuchen? Wozu?

Die Expertise der Steuerberater fließt zwar weiterhin ein. Über KI-Zusammenfassungen werden deren Inhalte zitiert und verarbeitet. Google kennt jeden Artikel. Jede Antwort. Jede Empfehlung aus der Branche.

 

Plattform Oligarchie

 

Plattform-Oligarchie

Google bevorzugt systematisch die großen Player und lässt kleinere Publisher im Regen stehen. Der Reddit-Deal von Februar 2024 war nur der Auftakt zu einer neuen Ära der Content-Bevorzugung.

Wenige große Player, die eine Art von Content-Vorherrschaft und – Dominanz kultivieren.

Wenige Quellen & viel Reichweite. Die Wahrheit hat nun eine Mehrheit.

ChatGPT Search läuft seit Oktober 2024 öffentlich und macht Google ernsthafte Konkurrenz.

Besonders in tech-affinen Kreisen. Ein IT-Unternehmer aus Berlin erzählte mir kürzlich: „Wir googeln praktisch nicht mehr. Wir gehen direkt zu ChatGPT oder Claude, weil die Antworten präziser sind. Gerade mit eigens trainierten GPTs!“

Perplexity explodiert förmlich. 30 Millionen monatlichen Anfragen und kein Ende in Sicht, mit einer Bewertung von 600B $. Der Grund ist simpel: Bessere Antworten, transparentere Quellen, weniger Werbung. Das, was der User will, bekommt er hier ohne Umschweife serviert.

Parallel dazu zersplittert die Suchlandschaft.

„Lass mal googeln…“ wird von „Lass mal TikTok checken…“ verdrängt.

TikTok wird zur primären Suchmaschine für unter 25-Jährige. Instagram dominiert lokale Suchen. LinkedIn übernimmt B2B-Recherchen. YouTube war sowieso schon die zweitgrößte Suchmaschine.

Es erinnert mich an die Zeit, als Streaming-Dienste die Musikindustrie fragmentierten. Nach dem kollektiven Ripp-Off der Künstler durch Plattformen wie Napster, sahen auch die Plattenbosse schnell ein, das transparente Bezahlmodelle die einzige Rettung für die eigenen Villen in den Hamptons darstellen.

Doch plötzlich reichte dann auch iTunes nicht mehr. Eine neue Strategie an Vertriebskanälen musste nun parallel gemanaged werden. Es brauchte eigene Strategien für Spotify, Apple Music, Deezer und Co.

Paradoxerweise erlebte das olle Viny, in dieser für die Musikindustrie kommerziell doch eher depressiven Phase, ein Revival – Nicht nur für die DJs wurden Platten gepresst, auch ganze Alben für den kommerziellen Verkauf, war nun wieder interessant.

 

 

Voice Search: Die stille Revolution

Voice Search entwickelt sich zur heimlichen Revolution. Nicht spektakulär, aber nachhaltig verändernd. Wie ab 2007, als plötzlich alle ein Smartphone hatten und die Jagd nach neuen Apps begann.

Wenn jemand während der Autofahrt „OK Google, nächster Zahnarzt mit Samstag-Sprechstunde“ sagt, gibt’s nur EINE Antwort. Keine zehn blauen Links zur Auswahl. Die Website, die diese eine perfekte Antwort liefert, bekommt den Patienten. Alle anderen schauen in die Röhre.

Das ist das Ding mit Voice Search – es ist gnadenlos. 

The winner takes it all.

Immobilienmakler könnten das System so nutzen: Statt auf „Eigentumswohnung Hamburg kaufen“ zu setzen, optimieren für natürliche Sprachfragen: „Welche Viertel in Hamburg eignen sich für junge Familien?“ Antworten dialogorientiert aufbauen. Direkte Antwort zuerst, dann Details.

Zahnärzte genauso. Nicht „Zahnimplantate Hamburg“, sondern „Was kostet ein Zahnimplantat und wie lange dauert das Ganze?“ Echte Fragen, echte Antworten. Ohne Marketing-Nudging.

Anwälte könnten auf „Wie läuft eine Scheidung nach 7 Jahren Ehe ab, wenn ich keinen Ehevertrag habe, und was kostet das?“ optimieren. Statt auf „Scheidungsanwalt Hamburg“. Menschen fragen anders, als sie tippen.

Restaurants? „Wo gibt’s in der Nähe gutes italienisches Essen für Familien mit Kindern, ich will aber unseren Hund auch mitnehmen?“ Nicht „Restaurant Hamburg italienisch“.

Die meisten denken immer noch in Keywords. Aber Voice Search ist Konversation. Menschen reden anders, als sie schreiben. Länger. Emotionaler. Direkter.

Wenn ich tippe: „Wetter Hamburg“. Wenn ich spreche: „Wie wird das Wetter morgen in Hamburg, ich will abends auf den DOM“

Komplett andere Sprache. Komplett andere Optimierung.

 

 

Creator Economy: Der Goldrausch hat begonnen

Während ich noch mit traditionellen Websites kämpfe, erlebt die Creator Economy einen ungekannten Boom. Allerdings anders, als erwartet.

Newsletter entwickeln sich zu Goldgruben. Mittlerweile demonstrieren zahlreiche Fälle beeindruckend, wie sich aus dem klassischen E-Mail-Format selbstständige und gewinnbringende Unternehmenskonzepte entwickeln lassen.

Ein US-amerikanischer Journalist bedient eine Marktnische, die zunächst wenig spektakulär erscheint: Universitätssport und dessen ökonomische Zusammenhänge. Genau diese thematische Fokussierung verschafft ihm jedoch seinen Wettbewerbsvorteil. Mit ungefähr 2.000 kostenpflichtigen Lesern generiert er pro Jahr circa 200.000 Dollar Einnahmen – finanziert durch eine Kombination aus Mitgliedsbeiträgen, Werbekooperationen und Lizenzgeschäften. 

Nach einem vergleichbaren Prinzip arbeitet ein Newsletter zu Wirtschaftsthemen und politischen Entwicklungen. Der Initiator konzentriert sich bewusst auf regionale Expertise anstelle weltweiter Verbreitung – und fährt damit gut. Etwa 2.000 Personen bezahlen regelmäßig, während deutlich mehr die kostenlosen Beiträge lesen. Die jährlichen Einnahmen betragen rund 150.000 Dollar, gespeist aus Abonnements, Veranstaltungen und lokalen Werbekunden.

Bezahlte Communities auf Discord oder Slack werden zum Standard. Menschen investieren in exklusiven Zugang zu Expertise, nicht in öffentlich verfügbare Informationen. Discord und Slack… Wer hätte das gedacht?

Ich mein, Discord war doch mal nur für Gamer, oder? Jetzt verdienen Leute richtig Geld damit. Community-Plattformen sind zu echten Geldmaschinen geworden. Nicht mehr nur Informationen teilen – nee, die verkaufen jetzt Zugang. Exklusiven Zugang. Und die Leute zahlen dafür.

Discord hat sich gewandelt. Von Gaming zu… zu allem eigentlich. Die haben jetzt Server-Subscriptions – klingt fancy, ist aber eigentlich ganz einfach. Du machst einen Server, bietest da exklusive Inhalte an, vielleicht Fragerunden oder private Bereiche, und die Leute zahlen dafür. Monatlich.

Die Entwickler-Szene ist da besonders kreativ geworden. Mastermind-Gruppen, Premium-Support, exklusive Expertenrunden… alles über diese Plattformen. Zwischen 20 und 100 Euro im Monat zahlen die Leute. Manchmal mehr.

 

Standortbestimmung: Mitten im Sturm

Juli 2025. Wir haben das Ende der Disruption noch längst nicht erreicht, wir stecken mittendrin. Die alten Spielregeln sind außer Kraft, die neuen noch nicht vollständig etabliert.

Wie bei jedem Paradigmenwechsel gibt es Gewinner und Verlierer. Die Gewinner haben früh erkannt: Das Spiel läuft nach neuen Regeln.

Die Verlierer klammern sich an bewährte Strategien. Hoffen, dass Google umkehrt. Das sie das alte Leben wieder zurückzubekommen. Dass KI-Overviews wieder verschwinden. Dass alles beim Alten bleibt.

Das wird nicht geschehen. Google verdient prächtig mit dem neuen System. Die Nutzer schätzen schnelle, direkte Antworten. Der Zug ist abgefahren.

Die Frage lautet nicht, ob sich das wieder ändert. Die Frage lautet: Wie schnell können wir uns anpassen?

No U-Turn!

Letztere revoloutionierten übrigens als DnB-Label Mitte der 90´er den Tech-Step und brachten den Hoover und Reese damals auf ein neues Niveau – das man im Club durch das eigene Zähneklappern, bedingt durch die Basslines, genau erfuhr, wie wichtig ein gesundes Gebiss ist.

 

Ist SEO tot?

Also, ist SEO jetzt tot, oder nicht? Die Antwort ist kompliziert.

Vielleicht sehe ich es aber auch nur kompliziert.

SEO ist nicht tot. Aber das SEO, wie wir es kannten, ist Geschichte.

Es sieht danach aus: AI wird Search in den nächsten fünf Jahren ersetzen. Aber – und das ist der Knackpunkt – AI-Chatbots machen aktuell nur 3% des Search-Engine-Traffics aus. Das ist das Paradox: Alle reden von der Revolution, aber die Revolution ist noch nicht da. Noch nicht.

Wer heute noch glaubt, mit Content-Quantität, Keyword-Dichte und Backlink-Magie durchzukommen, ist auf einem Event, der 2025 dem DJ nur Kassetten-Decks zum Auflegen anbietet.

Technisch möglich, aber völlig realitätsfern in solch einer Umgebung.

Die Betonung liegt auf Umgebung und Umfeld. Die immer mehr zunehmenden Cassette-Only Sets, finden ja genau genommen in einem anderen Umfeld statt. Meistens Cafe, Bar oder Studio. Da ist ein solches Mix Set-up perfekt, die Nähe zum Publikum eine andere und man ist in unmittelbarer Nähe zu den Tapes.

Wir reden aber hier von Dimensionen, die ein Tomorrowland, oder ein Let it roll -Event darstellen.

Hier besser keine Kassetten.

Was stirbt, ist das mechanische SEO. Diese ganze „15 Keywords pro Seite, 3% Dichte, 50 Backlinks pro Monat“-Mentalität. Das war schon 2015 schwierig, heute ist es kompletter Unsinn.

Google’s AI versteht mittlerweile Kontext besser als die meisten Menschen. Da hilft kein Tricksen mehr.

Aber die Grundlagen bleiben. Websites brauchen immer noch sauberen Code.

Core Web Vitals sind wichtiger denn je. Schema Markup entscheidet über Leben und Tod in AI Overviews. Wer das vernachlässigt, ist raus.

Komplett raus.

Das neue SEO ist wie der Übergang von Vinyl zu Serato. Am Anfang haben alle gemeckert: „Das ist kein echtes DJing!“ „Wo bleibt das Gefühl?“ „Computer können keine Musik machen!“

Heute?

Keiner wird mehr auf die Möglichkeiten und Vorteile verzichten. Eine ganze DJ-Generation ist mit dem digitalen Ansatz groß und kompetent geworden.

Genauso ist es mit SEO. Die Tools werden komplexer, aber auch mächtiger. Wer Schema Markup richtig einsetzt, kann seine Inhalte direkt in AI Overviews platzieren. Wer E-E-A-T versteht, baut echte Autorität auf. Wer User Intent richtig interpretiert, erstellt Content, der wirklich hilft.

Hier kommt Answer Engine Optimization ins Spiel. AEO ist nicht SEO 2.0 – es ist eine komplett neue Disziplin. Statt für Suchmaschinen zu optimieren, optimierst du für AI-Engines. ChatGPT, Claude, Gemini. Die verstehen Content anders. Die bewerten anders. Die empfehlen anders.

Local SEO funktioniert noch nach den alten Regeln. B2B-SEO auch, größtenteils. Aber B2C? Informational Content? Da gelten neue Gesetze. Zero-Click Searches werden zur neuen Normalität. Multi-Modal Search verändert alles.

Die Wahrheit ist: SEO transformiert sich gerade von einer technischen Disziplin zu einer strategischen. Von Keyword-Optimierung zu Intent-Optimierung. Von Link-Building zu Trust-Building.

Früher war SEO-Handwerk – heute ist es Kunst. Früher ging es um Maschinen – heute geht es um Menschen. Und paradoxerweise auch wieder um Maschinen. Aber andere Maschinen. Immer intelligentere Maschinen.

Der König ist tot. Das mechanische, trickbasierte SEO ist Geschichte. Aber der neue König ist schon da: Strategisches, menschenzentriertes, AI-optimiertes SEO.

Es lebe der König.

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