Mundspülung - Effektiv & gut im Geschmack

Mundspülung mit Chlohexidin, die schmecken meistens bitter und seltsam. Und wer schon einmal vor der zahnmedizinischen Behandlung mit einem Schluck Wasserstoffperoxid Lösung gurgelte, der hat mit Sicherheit ein bleibendes Geschmackserlebnis behalten.

Wen wunderts, wenn solche Mundspülungen den Anwendern nicht schmecken und sie dann getrost auf ihren Einsatz verzichten möchten. Trotz der mahnenden zahnärztlichen Ratschläge, medizinische Mundspülungen in die eigene Mundpflege einzubauen, meiden viele Patienten lieber den ekligen Geschmack, wo es immer nur möglich ist.

Dabei sind Mundspülungen, neben der Interdentalhygiene und dem Einsatz der Zahnbürste, die ideale und logische Ergänzung für eine effektive Mundhygiene. Doch können antiseptische und antivirale Wirkstoffe denn anders als bitter und unangenehm schmecken?

Ja, sie können! Viele Hersteller medizinischer Mundspülungen nehmen immer mehr das Geschmackserlebnis ihrer Produkte in den Focus. Sie sollte aber nicht nur angenehm schmecken, ebenso sollten Geschmacksirritationen nach Möglichkeit nicht lange präsent sein. Eine Mundspülung, die Ihren Patienten und Ihrem Praxisteam schmeckt und gleichzeitig antiseptische & antivirale Wirkstoffe beinhaltet ist somit der neue Goldstandard.

Warum sollte eine Mundspülung möglichst gut schmecken?

Was man generell unter Geschmack versteht, ist eine komplexe sinnliche Erfahrung, die sich aus Geschmackssinn und Geruchssinn zusammensetzt. Warum ist das für eine Mundspülung wichtig, daß sie gut schmeckt?

Sowohl der Geschmackssinn, als auch der Geruchssinn waren in grauer Vorzeit für die Menschen überlebenswichtig. Diese Sinne warnten vor Gefahren durch verdorbene und giftige Stoffe. Und das tun sie auch noch heute.

Schmecken Mundspülungen nun schlichtweg abstoßend, so werden sie möglicherweise unterbewusst als eine Gefahr wahrgenommen und zur Seite gestellt. Der zahnmedizinische Therapieerfolg stellt sich so unmöglich ein, da der Patient seine Mundspülung zuhause schlichtweg nicht mehr verwendet.

Wirksamkeit von Mundspülungen auf die Viruslast im Speichel

Neben der sinnlichen Wahrnehmung einer Mundspülung steht ihre Funktion. Einer der wichtigsten Ansätze zur Minimierung des Risikos einer COVID-19-Übertragung wäre es, die Titer von SARS-CoV-2 im Speichel von infizierten COVID-19-Patienten zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei risikoreichen Eingriffen wie z.B. Zahnbehandlungen.

«Das Gurgeln mit einer Mundspülung kann nicht die Produktion der Viren in den Zellen hemmen, könnte aber die Viruslast kurzfristig dort senken, wo das größte Ansteckungspotenzial herkommt, nämlich im Mund-Rachen-Raum – und das könnte in bestimmten Situationen wie beim Zahnarzt oder der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten nützlich sein.» M. Sc. Toni Luise Meister RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Studie Ruhr-Universität Bochum

SARS-CoV-2-Viren lassen sich mit speziellen Mundspülungen inaktivieren. Dies bewiesen Virologinnen und Virologen der Ruhr-Universität Bochum in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit Kollegen aus Jena, Ulm, Duisburg-Essen, Nürnberg und Bremen in Zellkulturexperimenten. 

Im Mund-Rachenraum von Covid-19-Patienten können zum Teil hohe Viruslasten nachgewiesen werden. Die Benutzung von Sars-Cov-2-effektiven Mundspülungen dürfte daher nützlich sein, kurzfristig die Viruslast und damit etwaig das Risiko einer Übertragung der Coronaviren zu reduzieren.

Dies könnte etwa vor zahnärztlichen Maßnahmen von Nutzen sein.

Mundspülungen eignen sich dagegen nicht, um eine Covid-19-Infektion zu therapieren oder um sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Studie Corona 1

Viruzide Wirksamkeit verschiedener Mundspülungen gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus 2

Die aktuelle Pandemie des schweren akuten respiratorischen Syndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale Gesundheit dar. Da derzeit keine wirksamen Behandlungen und Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sorgfältige Beachtung der übertragungsbasierten Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird SARS-CoV-2 hauptsächlich durch Atemtropfen übertragen, die von infizierten Personen ausgeatmet werden.

Cyclodextrine bei der Behandlung und Vorbeugung von viralen Infektionen

Cyclodextrine sind Stoffe, die in Arzneimitteln häufig als Lösungsvermittler eingesetzt werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören unter anderem auch Virostatika, die zu den Schleimhäuten transportiert werden müssen, wo sich Viren häufig ansiedeln und verbreiten.

Was aber noch wichtiger ist: Modifizierte Cyclodextrine fungieren auch als effektive Breitband-Virostatika. Laut einer kürzlich in Science Advances veröffentlichten Studie konnte ein Cyclodextrin entwickelt werden, das „ein breites Spektrum irreversibler viruzider Wirkmechanismen zeigt, so eine entsprechend wirkungsvolle Barriere gegen Viren aufbaut und zudem biokompatibel ist“.

Cyclodextrine bekämpfen Viren, indem sie den Virenpartikeln Cholesterin entziehen, sodass die Lipid Rafts unterbrochen werden. Mit anderen Worten: Cyclodextrine zerstören die Lipidhülle des Virus und unterbinden so effektiv seine Aktivität und Verbreitung. Cyclodextrine entziehen aber auch den Membranen der Wirtszellen Cholesterin, sodass diese weniger anfällig für Virusinfektionen werden.

Cyclodextrine auf die Mundschleimhäute aufzubringen kann also dazu beitragen, Infektionen und die Ausbreitung von Viren in Mund, Nase und Rachen zu verhindern. So ist es also möglich, prophylaktische Nasen- und Rachensprays zu entwickeln, um eine Virenübertragung über die Atemwege zu verhindern.

Bekämpfung des Coronavirus: Schlüsselrolle von Cyclodextrinen bei der Behandlung und Vorbeugung

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Virusinfektionen töten Millionen von Menschen weltweit, deshalb werden neue antivirale Medikamente benötigt. Ungiftige Medikamente die Viren irreversibel hemmen (viruzid), werden hierbei als ideal postuliert. Jedoch haben diese Wirkstoffe eine unliebsame Nebenerscheinung: Leider sind alle bisher beschriebenen viruziden Moleküle zytotoxisch.

Es wurden kürzlich ungiftige, viruzide Gold-Nanopartikel mit breitem Wirkungsspektrum entwickelt. Hier wurde das Konzept weiterentwickelt Cyclodextrine, das mit Mercaptoundecansulfonsäuren modifiziert wurden, um Heparansulfate zu imitieren und eine entscheidende nicht-toxische viruzide Wirkung zu erzielen.

Es zeigte sich, dass die resultierenden Makromoleküle ein breites Spektrum aufweisen, biokompatibel sind und in mikromolaren Konzentrationen in vitro gegen viele Viren [einschließlich Herpes Simplex Virus (HSV), Respiratory Syncytial Virus (RSV), Dengue Virus und Zika Virus] viruzid wirken.

Sie sind ex vivo sowohl gegen Labor- als auch klinische Stämme von RSV und HSV-2 in respiratorischen bzw. vaginalen Gewebekulturmodellen wirksam. Außerdem sind sie wirksam, wenn sie bei Mäusen vor der intravaginalen HSV-2-Inokulation verabreicht werden. Und schließlich bestehen sie einen Mutationsresistenztest, den das derzeit verfügbare Anti-HSV-Medikament (Aciclovir) nicht besteht. 

Corona Studie 03

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Viren können sich auf mehreren Ebenen negativ auf die Gesellschaft auswirken: von Virusinfektionen von Nahrungspflanzen und Nutztieren bis hin zu den schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen von Viren, die Menschen infizieren, wie HIV, Ebola und Zika-Virus (ZIKV). Wenn eine Vorbeugung nicht möglich ist, müssen Medikamente verabreicht werden, um die Virusvermehrung zu begrenzen und das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen, sofern sie verfügbar sind.

Flavonide wirken antiviral

Die Wirkung verschiedener natürlich vorkommender Flavonoide aus der Nahrung, darunter Quercetin, Naringin, Hesperetin und Catechin, auf die Infektiosität und Replikation des Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), des Polio-Virus Typ 1, des Parainfluenza-Virus Typ 3 (Pf-3) und des Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) wurde in vitro in Zellkultur-Monolayern mit der Technik der viralen Plaquereduktion untersucht. 

 

Quercetin verursachte eine konzentrationsabhängige Reduktion der Infektiosität jedes Virus. Darüber hinaus reduzierte es die intrazelluläre Replikation jedes Virus, wenn Monolayer infiziert und anschließend in einem Quercetin-haltigen Medium kultiviert wurden. Die Vorinkubation von Gewebekultur-Zellmonolayern mit Quercetin hatte keinen Einfluss auf die Fähigkeit der Viren, die Gewebekultur-Monolayer zu infizieren, oder sich darin zu replizieren. 

 

Hesperetin hatte keinen Einfluss auf die Infektiosität, reduzierte aber die intrazelluläre Replikation jedes der Viren. Catechin hemmte die Infektiosität, aber nicht die Replikation von RSV und HSV-1 und hatte vernachlässigbare Auswirkungen auf die anderen Viren. Naringin hatte weder auf die Infektiosität noch auf die Replikation irgendeines der untersuchten Viren einen Effekt. 

 

Somit besitzen natürlich vorkommende Flavonoide ein variables Spektrum an antiviraler Aktivität gegen bestimmte RNA- (RSV, Pf-3, Polio) und DNA-Viren (HSV-1), die die Infektiosität und/oder Replikation hemmen. 

Antivirale Wirkung von Flavonoiden auf menschliche Viren

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Antivirale Eigenschaft von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Dengue ist eine durch Mücken übertragene Krankheit, gegen die es derzeit kein wirksames Antivirus oder einen Impfstoff gibt. Die Bemühungen, antivirale Mittel zu finden, haben sich auf Bioflavonoide konzentriert, eine aus Pflanzen gewonnene polyphenolische Verbindung mit vielen potenziellen gesundheitlichen Vorteilen. 

In der vorliegenden Studie wurde die antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoiden gegen Dengue-Virus Typ -2 (DENV-2) in Vero-Zellen untersucht. Die Anti-dengue-Aktivität dieser Verbindungen wurde in verschiedenen Stadien der DENV-2-Infektion und des Replikationszyklus bestimmt. Die DENV-Replikation wurde mittels Foci Forming Unit Reduction Assay (FFURA) und quantitativer RT-PCR gemessen. 

Der Selektivitätsindexwert (SI) wurde als das Verhältnis der zytotoxischen Konzentration 50 (CC50) zur hemmenden Konzentration 50 (IC50) für jede Verbindung bestimmt.

Corona Studie 05

Antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass nur Quercetin signifikante anti-DENV-2 hemmende Aktivitäten zeigte. Andere Bioflavonoide, einschließlich Daidzein, Naringin und Hesperetin, zeigten minimale bis keine signifikante Hemmung der DENV-2-Virusreplikation. Diese Ergebnisse, zusammen mit den zuvor berichteten, deuten darauf hin, dass eine ausgewählte Gruppe von Bioflavonoiden, einschließlich Quercetin und Fisetin, signifikante hemmende Aktivitäten gegen das Dengue-Virus zeigten.

Hyaluronsäure beschleunigt

Vor allem nach Operationen empfiehlt sich Hyaluronsäure: Sie reguliert die Feuchtigkeit, fördert das Zellwachstum, beschleunigt die Regeneration. Dieses Produkt von Perio Plus+ enthält deshalb Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure (HA), ein nicht sulfatiertes Glykosaminoglykan, ist in der Synovialflüssigkeit, im Glaskörperserum und in vielen Bindegeweben enthalten. Pharmazeutische Zubereitungen von HA werden in der klinischen Praxis bei Wundheilung, Gelenkschmerzen, Kerato-Konjunktivitis, Asthma, Mundpflege, Ösophagus-Reflux und Gastritis eingesetzt. Darüber hinaus wird es als Füllstoff verwendet, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken. 

Corona Studie 05

In-vitro-Bewertung der antiviralen und viruziden Aktivität einer Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht

Ursprünglich in der klinischen Praxis als Wundheilungsförderer eingeführt, wird HA heute in vielen medizinischen und kosmetischen Bereichen eingesetzt. Einige Beispiele für HA-Anwendungen sind Augentropfen bei Kerato-Konjunktivitis, intraartikuläre Injektionen bei osteoarthritischen Gelenkschmerzen, Spülungen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen von Blase und Vagina, tracheobronchiale Aerosolisierung bei Asthma, orale Lösungen zur Mundpflege oder bei Ösophagus-Reflux und Gastritis.

Mundspülung - Effektiv & gut im Geschmack

Mundspülung mit Chlohexidin, die schmecken meistens bitter und seltsam. Und wer schon einmal vor der zahnmedizinischen Behandlung mit einem Schluck Wasserstoffperoxid Lösung gurgelte, der hat mit Sicherheit ein bleibendes Geschmackserlebnis behalten.

Wen wunderts, wenn solche Mundspülungen den Anwendern nicht schmecken und sie dann getrost auf ihren Einsatz verzichten möchten. Trotz der mahnenden zahnärztlichen Ratschläge, medizinische Mundspülungen in die eigene Mundpflege einzubauen, meiden viele Patienten lieber den ekligen Geschmack, wo es immer nur möglich ist.

Dabei sind Mundspülungen, neben der Interdentalhygiene und dem Einsatz der Zahnbürste, die ideale und logische Ergänzung für eine effektive Mundhygiene. Doch können antiseptische und antivirale Wirkstoffe denn anders als bitter und unangenehm schmecken?

Ja, sie können! Viele Hersteller medizinischer Mundspülungen nehmen immer mehr das Geschmackserlebnis ihrer Produkte in den Focus. Sie sollte aber nicht nur angenehm schmecken, ebenso sollten Geschmacksirritationen nach Möglichkeit nicht lange präsent sein. Eine Mundspülung, die Ihren Patienten und Ihrem Praxisteam schmeckt und gleichzeitig antiseptische & antivirale Wirkstoffe beinhaltet ist somit der neue Goldstandard.

Warum sollte eine Mundspülung möglichst gut schmecken?

Was man generell unter Geschmack versteht, ist eine komplexe sinnliche Erfahrung, die sich aus Geschmackssinn und Geruchssinn zusammensetzt. Warum ist das für eine Mundspülung wichtig, daß sie gut schmeckt?

Sowohl der Geschmackssinn, als auch der Geruchssinn waren in grauer Vorzeit für die Menschen überlebenswichtig. Diese Sinne warnten vor Gefahren durch verdorbene und giftige Stoffe. Und das tun sie auch noch heute.

Schmecken Mundspülungen nun schlichtweg abstoßend, so werden sie möglicherweise unterbewusst als eine Gefahr wahrgenommen und zur Seite gestellt. Der zahnmedizinische Therapieerfolg stellt sich so unmöglich ein, da der Patient seine Mundspülung zuhause schlichtweg nicht mehr verwendet.

Wirksamkeit von Mundspülungen auf die Viruslast im Speichel

Neben der sinnlichen Wahrnehmung einer Mundspülung steht ihre Funktion. Einer der wichtigsten Ansätze zur Minimierung des Risikos einer COVID-19-Übertragung wäre es, die Titer von SARS-CoV-2 im Speichel von infizierten COVID-19-Patienten zu reduzieren. Dies ist besonders wichtig bei risikoreichen Eingriffen wie z.B. Zahnbehandlungen.

«Das Gurgeln mit einer Mundspülung kann nicht die Produktion der Viren in den Zellen hemmen, könnte aber die Viruslast kurzfristig dort senken, wo das größte Ansteckungspotenzial herkommt, nämlich im Mund-Rachen-Raum – und das könnte in bestimmten Situationen wie beim Zahnarzt oder der medizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten nützlich sein.» M. Sc. Toni Luise Meister RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM

Studie Ruhr-Universität Bochum

SARS-CoV-2-Viren lassen sich mit speziellen Mundspülungen inaktivieren. Dies bewiesen Virologinnen und Virologen der Ruhr-Universität Bochum in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit Kollegen aus Jena, Ulm, Duisburg-Essen, Nürnberg und Bremen in Zellkulturexperimenten. 

Im Mund-Rachenraum von Covid-19-Patienten können zum Teil hohe Viruslasten nachgewiesen werden. Die Benutzung von Sars-Cov-2-effektiven Mundspülungen dürfte daher nützlich sein, kurzfristig die Viruslast und damit etwaig das Risiko einer Übertragung der Coronaviren zu reduzieren.

Dies könnte etwa vor zahnärztlichen Maßnahmen von Nutzen sein.

Mundspülungen eignen sich dagegen nicht, um eine Covid-19-Infektion zu therapieren oder um sich selbst vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

Studie Corona 1

Viruzide Wirksamkeit verschiedener Mundspülungen gegen das Schwere Akute Respiratorische Syndrom Coronavirus 2

Die aktuelle Pandemie des schweren akuten respiratorischen Syndroms Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale Gesundheit dar. Da derzeit keine wirksamen Behandlungen und Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sorgfältige Beachtung der übertragungsbasierten Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich, um die Verbreitung des Virus zu begrenzen. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird SARS-CoV-2 hauptsächlich durch Atemtropfen übertragen, die von infizierten Personen ausgeatmet werden.

Cyclodextrine bei der Behandlung und Vorbeugung von viralen Infektionen

Cyclodextrine sind Stoffe, die in Arzneimitteln häufig als Lösungsvermittler eingesetzt werden. Zu diesen Arzneimitteln gehören unter anderem auch Virostatika, die zu den Schleimhäuten transportiert werden müssen, wo sich Viren häufig ansiedeln und verbreiten.

Was aber noch wichtiger ist: Modifizierte Cyclodextrine fungieren auch als effektive Breitband-Virostatika. Laut einer kürzlich in Science Advances veröffentlichten Studie konnte ein Cyclodextrin entwickelt werden, das „ein breites Spektrum irreversibler viruzider Wirkmechanismen zeigt, so eine entsprechend wirkungsvolle Barriere gegen Viren aufbaut und zudem biokompatibel ist“.

Cyclodextrine bekämpfen Viren, indem sie den Virenpartikeln Cholesterin entziehen, sodass die Lipid Rafts unterbrochen werden. Mit anderen Worten: Cyclodextrine zerstören die Lipidhülle des Virus und unterbinden so effektiv seine Aktivität und Verbreitung. Cyclodextrine entziehen aber auch den Membranen der Wirtszellen Cholesterin, sodass diese weniger anfällig für Virusinfektionen werden.

Cyclodextrine auf die Mundschleimhäute aufzubringen kann also dazu beitragen, Infektionen und die Ausbreitung von Viren in Mund, Nase und Rachen zu verhindern. So ist es also möglich, prophylaktische Nasen- und Rachensprays zu entwickeln, um eine Virenübertragung über die Atemwege zu verhindern.

Bekämpfung des Coronavirus: Schlüsselrolle von Cyclodextrinen bei der Behandlung und Vorbeugung

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Virusinfektionen töten Millionen von Menschen weltweit, deshalb werden neue antivirale Medikamente benötigt. Ungiftige Medikamente die Viren irreversibel hemmen (viruzid), werden hierbei als ideal postuliert. Jedoch haben diese Wirkstoffe eine unliebsame Nebenerscheinung: Leider sind alle bisher beschriebenen viruziden Moleküle zytotoxisch.

Es wurden kürzlich ungiftige, viruzide Gold-Nanopartikel mit breitem Wirkungsspektrum entwickelt. Hier wurde das Konzept weiterentwickelt Cyclodextrine, das mit Mercaptoundecansulfonsäuren modifiziert wurden, um Heparansulfate zu imitieren und eine entscheidende nicht-toxische viruzide Wirkung zu erzielen.

Es zeigte sich, dass die resultierenden Makromoleküle ein breites Spektrum aufweisen, biokompatibel sind und in mikromolaren Konzentrationen in vitro gegen viele Viren [einschließlich Herpes Simplex Virus (HSV), Respiratory Syncytial Virus (RSV), Dengue Virus und Zika Virus] viruzid wirken.

Sie sind ex vivo sowohl gegen Labor- als auch klinische Stämme von RSV und HSV-2 in respiratorischen bzw. vaginalen Gewebekulturmodellen wirksam. Außerdem sind sie wirksam, wenn sie bei Mäusen vor der intravaginalen HSV-2-Inokulation verabreicht werden. Und schließlich bestehen sie einen Mutationsresistenztest, den das derzeit verfügbare Anti-HSV-Medikament (Aciclovir) nicht besteht. 

Corona Studie 03

Modifizierte Cyclodextrine als Breitspektrum-Antivirale

Viren können sich auf mehreren Ebenen negativ auf die Gesellschaft auswirken: von Virusinfektionen von Nahrungspflanzen und Nutztieren bis hin zu den schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen von Viren, die Menschen infizieren, wie HIV, Ebola und Zika-Virus (ZIKV). Wenn eine Vorbeugung nicht möglich ist, müssen Medikamente verabreicht werden, um die Virusvermehrung zu begrenzen und das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektion zu unterstützen, sofern sie verfügbar sind.

Flavonide wirken antiviral

Die Wirkung verschiedener natürlich vorkommender Flavonoide aus der Nahrung, darunter Quercetin, Naringin, Hesperetin und Catechin, auf die Infektiosität und Replikation des Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), des Polio-Virus Typ 1, des Parainfluenza-Virus Typ 3 (Pf-3) und des Respiratory-Syncytial-Virus (RSV) wurde in vitro in Zellkultur-Monolayern mit der Technik der viralen Plaquereduktion untersucht. 

 

Quercetin verursachte eine konzentrationsabhängige Reduktion der Infektiosität jedes Virus. Darüber hinaus reduzierte es die intrazelluläre Replikation jedes Virus, wenn Monolayer infiziert und anschließend in einem Quercetin-haltigen Medium kultiviert wurden. Die Vorinkubation von Gewebekultur-Zellmonolayern mit Quercetin hatte keinen Einfluss auf die Fähigkeit der Viren, die Gewebekultur-Monolayer zu infizieren, oder sich darin zu replizieren. 

 

Hesperetin hatte keinen Einfluss auf die Infektiosität, reduzierte aber die intrazelluläre Replikation jedes der Viren. Catechin hemmte die Infektiosität, aber nicht die Replikation von RSV und HSV-1 und hatte vernachlässigbare Auswirkungen auf die anderen Viren. Naringin hatte weder auf die Infektiosität noch auf die Replikation irgendeines der untersuchten Viren einen Effekt. 

 

Somit besitzen natürlich vorkommende Flavonoide ein variables Spektrum an antiviraler Aktivität gegen bestimmte RNA- (RSV, Pf-3, Polio) und DNA-Viren (HSV-1), die die Infektiosität und/oder Replikation hemmen. 

Antivirale Wirkung von Flavonoiden auf menschliche Viren

Auf molekularer Ebene deutet die Sequenzanalyse und die hohe Sequenzähnlichkeit von 2019-nCoV zu der von SARS-CoV darauf hin, dass Angiotensin-converting enzyme 2 (ACE2) der Rezeptor für den Eintritt in menschliche Zellen ist. Roquette engagiert sich für Patienten in Not. Roquette verfügt über umfangreiche Erfahrung und eine lange Historie in der Bereitstellung von KLEPTOSE® Hydroxypropyl-Beta-Cyclodextrinen (HPβCD) als funktioneller Hilfsstoff und als spezieller pharmazeutischer Wirkstoff (API).

Antivirale Eigenschaft von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Dengue ist eine durch Mücken übertragene Krankheit, gegen die es derzeit kein wirksames Antivirus oder einen Impfstoff gibt. Die Bemühungen, antivirale Mittel zu finden, haben sich auf Bioflavonoide konzentriert, eine aus Pflanzen gewonnene polyphenolische Verbindung mit vielen potenziellen gesundheitlichen Vorteilen. 

In der vorliegenden Studie wurde die antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoiden gegen Dengue-Virus Typ -2 (DENV-2) in Vero-Zellen untersucht. Die Anti-dengue-Aktivität dieser Verbindungen wurde in verschiedenen Stadien der DENV-2-Infektion und des Replikationszyklus bestimmt. Die DENV-Replikation wurde mittels Foci Forming Unit Reduction Assay (FFURA) und quantitativer RT-PCR gemessen. 

Der Selektivitätsindexwert (SI) wurde als das Verhältnis der zytotoxischen Konzentration 50 (CC50) zur hemmenden Konzentration 50 (IC50) für jede Verbindung bestimmt.

Corona Studie 05

Antivirale Aktivität von vier Arten von Bioflavonoid gegen das Dengue-Virus Typ 2

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass nur Quercetin signifikante anti-DENV-2 hemmende Aktivitäten zeigte. Andere Bioflavonoide, einschließlich Daidzein, Naringin und Hesperetin, zeigten minimale bis keine signifikante Hemmung der DENV-2-Virusreplikation. Diese Ergebnisse, zusammen mit den zuvor berichteten, deuten darauf hin, dass eine ausgewählte Gruppe von Bioflavonoiden, einschließlich Quercetin und Fisetin, signifikante hemmende Aktivitäten gegen das Dengue-Virus zeigten.

Hyaluronsäure beschleunigt

Vor allem nach Operationen empfiehlt sich Hyaluronsäure: Sie reguliert die Feuchtigkeit, fördert das Zellwachstum, beschleunigt die Regeneration. Dieses Produkt von Perio Plus+ enthält deshalb Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure (HA), ein nicht sulfatiertes Glykosaminoglykan, ist in der Synovialflüssigkeit, im Glaskörperserum und in vielen Bindegeweben enthalten. Pharmazeutische Zubereitungen von HA werden in der klinischen Praxis bei Wundheilung, Gelenkschmerzen, Kerato-Konjunktivitis, Asthma, Mundpflege, Ösophagus-Reflux und Gastritis eingesetzt. Darüber hinaus wird es als Füllstoff verwendet, um der Alterung und der Lipoatrophie im Gesicht entgegenzuwirken. 

Corona Studie 05

In-vitro-Bewertung der antiviralen und viruziden Aktivität einer Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht

Ursprünglich in der klinischen Praxis als Wundheilungsförderer eingeführt, wird HA heute in vielen medizinischen und kosmetischen Bereichen eingesetzt. Einige Beispiele für HA-Anwendungen sind Augentropfen bei Kerato-Konjunktivitis, intraartikuläre Injektionen bei osteoarthritischen Gelenkschmerzen, Spülungen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen von Blase und Vagina, tracheobronchiale Aerosolisierung bei Asthma, orale Lösungen zur Mundpflege oder bei Ösophagus-Reflux und Gastritis.